Über Hexen und das Glück und andere seltsame Dinge


Anfang des Jahres hat Katja vom Blog „Katja’s Bücher und Rezepte“ einen Kurzgeschichten-Wettbewerb ausgeschrieben. Nun haben die Juroren eine Gewinnerin gefunden: Nadine K.! Nadine ist Baujahr 1978, Sachbearbeiterin, verheiratet, Mutter eines derzeit 4-jährigen, mit Hund, Katze, Maus (das letzte eher unfreiwillig, seitdem die Katze zu alt zum Jagen ist). Liebe Nadine, vielen Dank fürs Mitmachen!

 

Hexenschule – Lehren ist nichts für Weicheier
Eine Eleonore Brevent-Leser-Kurzgeschichte

von

Nadine K.

Aufgeregt springe ich vor meinem Computer auf und ab und meine wilde Mähne verfällt endgültig dem Chaos. Ich kichere und freue mich wie ein Teenager. Schwungvoll landet mein kleiner Zeh am Stuhlbein. Scheiße tut das weh. Ein kurzer schmerzverzehrter Blick und ein Griff zum Zeh. O.k., alles noch dran, weiter gehüpft. Jetzt halt nur auf einem Bein.

Der Jaguar in Menschengestalt lehnt im Türrahmen und kreuzt die Arme. Verwundert schaut er dem seltsamen treiben zu.

Der Kobold hebt langsam den Kopf und blickt zu mir hinüber als wolle er sagen „ Hast du´s bald?“.

Ich hüpfe hinüber zu Vincent und grinse ihm debil entgegen. „Sie kommt!“ „Wer bitte kommt?“ „Na Mika kommt!“ „Auch auf die Gefahr hin mich als unwissend zu outen. Wer zum Teufel ist Mika?“

Ich halte inne und schaue ihn verwundert an. Stimmt. Er kann sie ja noch gar nicht kennen. Schon vor Jahren ist sie mit Ihren Eltern weg gezogen und nur selten haben wir noch Kontakt. Aber wenn, dann ist es als wäre sie nie fort gewesen.

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Ich hatte Besuch. Vom SKOUTZ. Kleiner Vorgeschmack?

Wie steht eigentlich dein Umfeld zum Schreiben?
Es ist mein Beruf und den nehme ich sehr ernst. Da der Nachwuchs mittlerweile ein gewisses Alter hat, gelten folgende Grundregeln im Haus: Wenn meine Bürotür geschlossen ist, darf ich nur gestört werden, wenn
1. Blut fließt,
2. eine Feuersbrunst droht,
2. jemand unverhofft Kuchen gebracht hat.

Mehr Fragen und Antworten findet ihr bei SKOUTZ. Folgt dem Link. 😉

zu Besuch bei: Kristina Günak (Skoutz-Juror Humor 2017)

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Letztes Jahr hat Poppy J. Anderson meinen Roman „Drei Männer, Küche, Bad“ für die Shortlist nominiert, dieses Jahr darf ich selber in der Jury sitzen. Was für eine große Ehre!
Die gesamte Jury könnt ihr am 24. März 2017 auf der Skoutz-Leserparty zur Leipziger Buchmesse treffen. Karten dafür gibt es ab Februar. Oder ihr besucht uns auf dem Stand auf der LBM Halle 500 B 300!
Außerdem können noch Bücher für die Longlist eingereicht werden. Wie das geht, erfahrt ihr hier: http://skoutz.de/skoutz-award-2017-vorschlaege-zur-longlist/

Skoutz

 

Skoutz-Award

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Love+Trill

Autoren sind meistens alleine. Keine Kaffeeküche, keine Kollegen, kein Fach-Schnack zwischendurch. Und genau das fehlt mir. Ich möchte so gerne von meinen Kollegen wissen, wie der Schreiballtag bei ihnen aussieht. Was sie frühstücken, ob sie auch einen Herrn Hund im Büro haben und ob ihnen manchmal ihre Figuren auf die Nerven gehen.

Also habe ich gefragt! Den Anfang macht heute Stefanie Ross, meine Teamkollegin im Projekt „Love&Thrill“. Ich habe sie vor fünf Jahren auf der ersten LoveLetterConvention kennengelernt. Sie wartete vor der Tür auf ihre erste Lesung, ich hatte meine gerade hinter mir. Wir haben uns dort mit zu viel Adrenalin und völlig abgehetzt getroffen, und trotzdem schnell festgestellt: Das passt! Seitdem sind wir Autorinnen-Buddys, virtuelle Kaffee-Küchen-Kolleginnen, Sparringspartner in allen Fragen rund um das Schreiben und haben schon einige gemeinsame Workshops abgehalten.

Und irgendwann haben wir beschlossen: Wir schreiben was zusammen! Gesagt, getan. Wir haben unsere Genres Frauenroman und Romantic Thrill gemischt, gewürfelt und heraus kam „Love&Thrill“. Der erste Roman „Moin Moin heißt: Ich liebe dich“ der Serie entstammt meiner Feder und ist ein waschechter Liebesroman. 2016 ist dann der 2. Band „Liebe heiß: Gemeinsam gegen den Wind“ erschienen, auch ein Liebesroman, aber mit einer Prise Thrill . Und am 01.01.2017 erschien der 3. Band „Moin Moin heißt: Alles auf Liebe!“. Der perfekte Zeitpunkt also, um meine Kollegin zum Interview zu bitten.

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