Über Hexenazubis, waldschratige Makler und nervige Menschen ….

Katja hat einen kleinen Kaffeeplausch mit meiner Erdhexe gehalten! Vielen Dank für die schönen Fragen, liebe Katja!

 

Liebe Eli, schön, dass wir Mädels uns hier treffen und ein bisschen klönen können. Was magst du trinken?

 

Ein Käffchen, liebe Katja. Wie immer . . .

 

Wie geht es dir denn? Deinem Hexenlehrling und deinem Jaguar? Stehen neue Abenteuer ins Haus? Und wann lässt du uns daran teilhaben?

 

Hexenlehrling und Jaguar sind gut drauf, ich bin müde. Heute Nacht war Vollmond, ich musste ganz dringend einen Schnecken-Fernhalte-Zauber weben, weil die Viecher mir meinen Bio-Salat wegfressen.

Neue Abenteuer? Ich hoffe nicht! Mein letztes Abenteuer war, Weihnachten psychisch unbeschadet zu überstehen. Wie immer finden diese Großveranstaltungen nämlich bei mir zu Hause statt, weil ich die einzige bin, die keine Nachbarn hat. Durchaus hilfreich, wenn meine Mutter, Ex-Engel, Hexen, Gestaltwandler und Halb-Vampire sich treffen und feiern. Leider habe ich aufgrund dieser Tatsache keine Fluchtmöglichkeit und muss sie alle ertragen. Das Gute vorweg: Es gab weder Fangzahn-Duelle noch magische Verwünschungen! Weniger gut war aber, dass der Braten roh, Flo wieder in der Schockmauser war und Vincent ein wirklich sonderbares Geschenk von meinem Vater bekommen hat.

Ich musste das alles aufschreiben, als literarische Therapie sozusagen. Die Geschichte wird ein kleines Geschenk für die kommende Weihnachtszeit (ja, wappnet euch, es sind nur noch DREI Monate) an all meine Leserinnen. Auch wenn es sich anfühlt, als sei Weihnachten noch so lange hin . . . Man kann sich darauf verlassen: Es kommt so zuverlässig, wie Vincent Flöhe mit nach Hause bringt.

Momentan sind wir auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Du bist doch Immobilienmaklerin. Erzähl doch mal was über Deinen Arbeitsalltag. Hast Du Wohnungsbesichtigungen schon mit mehreren Mietinteressenten gleichzeitig gemacht und dann „Re-Calls“ durchgeführt?

 

Wir verkaufen mehr als das wir vermieten. Außerdem bin ich Immobilienfachwirtin, ich berate kompetent und bin kein Kunden-Laufrichtungs-Anzeiger.

Einmal habe ich so eine Massenbesichtigung gemacht. War aber sehr blöd, weil ein ziemlich schlecht gelaunter Gnom dabei war, der den anderen Interessenten immer irgend so einen Juck-Zauber auf den Hals gehetzt hat. Ich schicke zur Not und bei erhöhtem Interessentenaufkommen gerne mal Klara zum Tür Auf- und Abschließen. Sie quatscht die Menschen dann so unfassbar zu, dass die gar nicht mitbekommen, dass sie nicht die einzigen in der Wohnung sind.

 

Mich gruselt es immer noch, wenn ich an den Makler denke, der uns total ungepflegt aussehend und eigentlich gekonnt ignorierend durch Wohnungen „geführt“, hat indem er uns lediglich den Grundriss in die Hand gedrückt und hat und weiter telefoniert hat. Wie gehst du mit Kunden um? Gibt es denn keinen Codex, dass man nicht wie ein Waldschrat aussehen darf, wenn man Kunden rumführt?

 

Ja, ein Waldschrat verkauft und vermietet nur so lange, wie der Markt auf seiner Seite ist. Ein guter Makler kann dieses Kunststück auch in Durstzeiten. Oft erreicht man ja noch nicht mal einen Waldschrat, um einen Termin vereinbaren zu können. Bei Früh & Brevent haben wir eine 99%ige Erreichbarkeitsquote mit Namen Klara. Und Lothar und ich bestätigen uns gerne morgens beim ersten Kaffee in der kleinen Küche unseres Büros, wie außerordentlich kundentauglich wir heute wieder aussehen. Keine Waldschratgefahr also. 😉

 

Was war DEIN nervigster Kunde? Und wie verhinderst du, dass du ihm keinen deiner Hexensprüche auf den Hals jagst, wenn du extrem genervt bist?

 

Ist mir ja verboten, wegen des Verschleierungskodex. Ich lebe da nach dem Motto: „Halte dich fern von den Idioten!“. (Das habe ich auf der Homepage von Kerstin Gier gefunden und es ist von Lemmy Kilmister (um hier sämtlichen urheberrechtlichen Sachlagen Genüge zu tun)).

Wenn ich auf einen Idioten treffe, trete ich ihn gerne an Lothar ab und umgekehrt. Wenn das nicht möglich ist, nehme ich den Idioten als Geschenk der Göttin, mich endlich mal wieder in Gelassenheit üben zu dürfen. Der „Big Bang“ war ein Typ, der erst einen Mietvertrag für eine Wohnung unterschieben hat und eine Stunde später wieder auftauchte, um mich angstvoll zu fragen, ob das jetzt rechtlich bindend sei.

Nee, so eine Unterschrift ist ja wie Zuckerwatte. Löst sich bei Regen in Luft auf. Natürlich ist eine Unterschrift rechtlich bindend! Zumal ich dem Kerl vorher auch noch fast eine Stunde erklärt habe, was er da so alles unterschreibt.

Also, der Typ/Idiot war fassungslos, brüllte plötzlich los und riss mir die letzte Seite des Vertrages vom Tisch. Die steckte er sich dann in den Mund und nuschelte, weil ja voller Mund mit Teilen des Mietvertrages drin: „Jetzt haben sie keine Unterschrift mehr!“

 

Apropos Hexenspruch … hast du keinen für mich auf Lager, damit ich meine Traumwohnung nicht nur finde, sondern auch bekomme?

 

Nee, aber einen guten Tipp. Zieh aufs Land. (lacht)

 

Was könnte passieren, wenn Paula und du euch trefft? Bist Du nicht gespannt auf sie, Simon und den Nachwuchs?

 

Ich kenne Paula und Simon natürlich. Ebenso die Bohne, jetzt ja auch mit einem Namen, der da lautet: Florentine.

Ist mal jemandem aufgefallen, dass das Böhnchen genauso heißt wie „unser“ Ex-Engel und Nicolas Freundin? Ich finde das befremdlich. Scheint so, als ob Frau Günak und Frau Steffan akuten Namensmangel haben und immer wieder auf Bekanntes zurückgreifen. Die beiden klauen sich gegenseitig die Namen.

 

Bist du immer noch so kaffeesüchtig? Ich war ja im Urlaub in Wien und . . .  mein Gott, war der Kaffee dort göttlich (schwärmt). So viele leckere Sorten und Möglichkeiten, ihn zuzubereiten. Wenn das nicht süchtig macht (lacht)!

 

Ich bin nicht süchtig. Ich funktioniere nur ohne Kaffee nicht. Das ist ein großer Unterschied. Und ja: Die Österreicher haben es heraus, wie man guten Kaffee macht! Ich allerdings auch . . .

 

So schnell vergeht die Zeit und unser kleiner Kaffeeplausch ist schon wieder beendet. Ich muss wieder an die Arbeit und Kristina und du, ihr habt auch genug zu tun.

 

Danke, liebe Katja. Es war mir eine große Freude, mit dir zu sitzen und zu erzählen. Das nächste Mal treffen wir uns bei mir. Dann stelle ich dir Vincent und meinen sprechenden Kaffeevollautomaten vor.

 

Danke für deine Zeit und grüße Vincent, Nicolas und Florentine von mir – und natürlich alle anderen auch.

 

Katjas Blog findet ihr hier! Ein Besuch lohnt sich. 😉

 

 

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