Wie „Eine Hexe zum Verlieben“ entstanden ist

„Sie werden es nicht glauben, aber ich bin eine Hexe“, schwuppte mir eines Morgens nach einer zu kurzen Nacht durch das Hirn.

„Woher bist Du gekommen?“, nuschelte ich undeutlich und erstaunt zwischen meinen Kelloggs hervor und er antwortet düster: „Scheißegal, setzt Dich hin und schreib!“ Erschüttert von so viel Autorität am frühen Morgen folgte ich diesem Befehl umgehend und da war sie: Elionore Brevent, Maklerin & Erdhexe. (Jaa, es ist ein komplizierter Name. Aber ihr könnt aufhören mir zu demonstrieren, welche Zungenverknotung beim Versuch der korrekten Aussprache entstehen können. Sie heißt so. Ich kann da auch nix für.)

Dann tauchten Nicolas und Vincent auf und das Unheil nahm seinen Lauf.

Wie es allerdings die Elfen in meinen Kopf und dann auch noch in das Word-Dokument geschafft haben, ist mir bis heute schleierhaft. Und dann auch noch so optisch unansprechende Elfen. Ich hatte mit dieser Spezies bis dato nicht so viel zu tun und hoffte doch tatsächlich auf kleine, rosagewandete flirrende Geschöpfte des Lichts. Gut, dem war nicht so. Diese Elfen waren zwar klein und rund, ansonsten aber ziemlich hässlich und sie hatten anscheinend keine Ahnung, was es heißt, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Stattdessen suchten sie sich drei tapfere Recken und schickten sie, mit der subtilen Androhung sonst die Welt auseinanderzunehmen, auf die Suchen nach ihrem Orakelstein.

Nicht sonderlich nett, wie meine Freundin Jutta das sehr treffend kommentierte.

Zu schaffen machte mir auch Elis Ausdrucksweise. Ich habe immerhin zehn Jahre lang Häuser verkauft und bin Mediatorin und systemischer Coach. Eine „achtsame“ Sprache hat sich in meinen Genen manifestiert und ich übe mich täglich in gewaltfreier Kommunikation.

Und dann kam Eli und polterte wie eine verbale Abrissbirne durch das Buch. Oder besser: die Bücher. Band 4 ist in Arbeit. 😉